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05.09.2010, 09:42 Uhr  
Milchlicht  
 
 

Grundsätzliches zum Urlaubsfilm

Verfasst von: Helge am Freitag, 05. März 2010, 15:13 Uhr _PRINTDruckerfreundliche Ansicht  _EMAILFRIEND
Film

Urlaub ist für die meisten Menschen die schönste Zeit im Jahr.
Klar, das wir diese Zeit gerne auf Video festhalten möchten. Mit unserem tollen Camcorder.
Aber auch dabei sollte man einiges beachten, um auch später noch Freude an dem Film zu haben.


Was man nicht machen sollte :

-schnelles Zoomen während des Filmens. Wenn möglich, klebt die Zoom-Taste ab :-).
Wenn Ihr ein bestimmtes Objekt bildfüllend haben wollt, dann zoomt darauf, bevor Ihr die Aufnahmetaste drückt. Und wenn es unbedingt sein muss, dann zoomt langsam auf das Objekt zu bzw. heraus.
- Sprechen während des Filmens. Die "Geisterstimme aus dem Off" hört sich meist nur gruselig an. Wenn Ihr einen Kommentar zu dem gefilmten Motiv wollt, macht das bei der Nachbearbeitung.
- Wackeln. Versucht den Camcorder beim Filmen möglichst ruhig zu halten.
Oder legt den Camcorder irgendwo auf. Oder filmt von einem Stativ aus. Selbst preiswerte Stative bringen gute Ergebnisse und bei einem geplanten Dreh während des Urlaubs kann man ein Stativ mitführen.
- ruckartige Motivwechsel. Führt den Camcorder ruhig und schwenkt den Camcorder mit Übersicht. Langsam.
- bei sehr wenig Licht filmen (z.B. in einer schummrigen Bar, nachts am Strand). Video braucht Licht, genau wie die Fotographie.
Da helfen auch Camcorder-Gimmicks wie "Nightshot" u.ä. nicht. Also wenn Ihr nicht gerade extrem verkörnte oder sogar schwarzweiße Bilder im Stil von "Blairwitch-Projekt" haben wollt, dann lasst es.


Was man machen sollte :

- zeigt das, was Ihr zeigen wollt. Wenn Ihr das wunderschöne Meer zeigen wollt, dann zeigt auch das wunderschöne Meer. Und nicht den Himmel darüber. Das gewünschte
Motiv sollte ca. 2/3 das Bildes ausmachen.
- wenn Euch ein bestimmtes Motiv oder Objekt sehr wichtig ist, dann filmt es aus verschiedenen Perspektiven, bei der Nachbearbeitung kann man dann eine interressante Bilderfolge schneiden.
- wenn möglich, nehmt die Sonne in den Rücken, also filmt mit dem Licht. Das ist eine wichtige, eigentlich für Fotografen selbstverständliche Regel. Beherzigt sie.
- wählt interessante Perspektiven für Eure Motive. Also geht auch mal in die Knie, filmt etwas "untersichtig", oder vielleicht sogar aus der "Froschperspektive" heraus.
- bearbeitet Euer Urlaubsvideo nach. Wenn Ihr es selbst nicht könnt (was keine Schande ist), weil Euch die passende Software oder/und das passende Wissen fehlt, dann fragt Freunde oder Verwandte. Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg.





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